Politischer Lagerfeuerabend

Wir laden euch herzlich zum politischen Lagerfeuerabend mit Hagener Kandidat*innen für die Landtagswahl einladen. Dieser findet am

27.04.2022 ab 18 Uhr bei der DPSG St. Elisabeth Hagen, Scharnhorststr. 27, 58097 Hagen 

statt. 

Als Jugendverbände setzen wir uns für politische Bildung und Jugendbeteiligung ein und wünschen uns, dass sich junge Menschen und Politiker*innen häufiger über Anliegen, Überzeugungen und Wünsche austauschen können. Genau dies möchten wir vor der Landtagswahl hier vor Ort in Hagen ermöglichen. Am Lagefeuer habt ihr die Möglichkeit, mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen und bei einem Getränk und Stockbrot über politische Themen oder auch ganz alltägliche Dinge zu sprechen.

Wir freuen uns sehr, wenn viele junge Menschen erscheinen und wir somit ein Zeichen für die Relevanz der politischen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen setzen können!

Bist du dabei? 🙂

Internationaler Frauentag 2022

Im Rahmen des Internationalen Frauentages am 08.03.2022 möchten wir auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen:

„Aber jetzt rede ich“ – Die Kampagne des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ 

Gewalt gegen Frauen passiert ständig und überall. Obwohl jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, suchen nur 20 Prozent Unterstützung. Um noch mehr Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen und Unterstützungsangebote wahrzunehmen, hat das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ eine besondere Öffentlichkeitskampagne entwickelt. Unter dem Motto „Aber jetzt rede ich“ stellt die Kampagne die Betroffenen selbst in den Fokus. Sie zeigt Frauen in ihrer Stärke – mutig, selbstbestimmt und entschlossen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Im Rahmen der Kampagnenentwicklung wurden Einzelgespräche mit Betroffenen geführt, deren Ergebnisse maßgeblich mit in die neue Kampagnenlinie geflossen sind. 

Frauen schweigen nicht länger 

Die Kampagne verzichtet bewusst darauf, Gewalt bildlich darzustellen. Dennoch ist diese präsent: in prägnanten, vorwurfsvollen, verharmlosenden Aussagen, mit denen sich viele gewaltbetroffene Frauen konfrontiert sehen. „Das ist normal in einer Ehe“, „Du bist doch selber schuld“, „Das geschieht dir recht“: Mit Sätzen wie diesen wird vielen betroffenen Frauen die Schuld gegeben für das, was ihnen widerfährt. Sie zielen darauf ab, Frauen zu entmutigen, einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Doch die abgebildeten Frauen haben eine starke, entschlossene Antwort: „Aber jetzt rede ich“. Und zwar beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Hier hören die speziell geschulten Fachkräfte zu und suchen gemeinsam mit der Hilfesuchenden nach Lösungen.  

Weitere Informationen können Sie hier abrufen.

Nie wieder!

Unsere Gedenkstättenfahrt nach Bergen-Belsen am Wochenende hat uns die Auswirkungen des Nationalsozialismus bis in unsere heutige Zeit bewusst gemacht. Wir alle reproduzieren bis heute Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten. Viele weiße Menschen mussten sich noch nie für ihr Aussehen, ihre Herkunft oder Sprache rechtfertigen und denken dies sei eine Selbstverständlichkeit. Die deutsche Geschichte mit ihren Gräueltaten darf sich niemals wiederholen und genau dafür muss sich jede*r von uns einsetzen! Solche Bildungsfahrten halten die Erinnerung an diese Ereignisse wach und tragen uns auf, Vielfalt und Toleranz zu leben und gleichzeitig gegen Rechtsextremismus und rassistisches Gedankengut aufzustehen 🪧🗣✊🏼