Auf Hildes Spuren

Die Blätter werden bunt, die Luft wird rauer und abends wird es früher dunkel – der Herbst ist da! Das wollen wir zum Anlass nehmen und erneut auf Kräuterwanderung gehen, um herausfinden, was die Natur zu dieser Jahreszeit zu bieten hat. Neugierig? Dann begib dich mit uns auf Hildes Spuren…

Wann? 29.10.2022, 10-16 Uhr

Wo? Im Weinhof 8, 58119 Hagen

Was steht an? Wir möchten gemeinsam mit euch auf Kräuterwanderung gehen, unser Wissen über (Wild-)Kräuter und ihren Nutzen an euch weitergeben und im Anschluss das Gesammelte zu einer leckeren Mahlzeit verarbeiten.

Was muss ich mitbringen? Festes Schuhwerk, Einmachglas (z.B. Marmeladenglas), Handschuhe, Messer oder Schere

Wir freuen uns auf dich!

*Warum eigentlich Hildes Spuren? Ganz einfach: wir haben eine gleichnamige Arbeitshilfe zur Wildkräutern und ihren Nutzen herausgebracht, die wir unseren Jugendverbände für ihre Arbeit zur Verfügung stellen. Diese kommt natürlich auch am 29.10. zum Einsatz 🙂

Hier geht es zu den Datenschutzinformationen des BDKJ Hagen e.V. für diese Veranstaltung.

Kleidertausch

Wir laden euch herzlich zu unserer nächsten Kleidertauschparty ein! Weg von Fast Fashion und Konsumrausch, hin zu Second Hand und Wiederverwendung. Dieses Mal haben wir das Informationszentrum Eine Welt e.V. Dortmund zu Gast, die einen Workshop zum Thema „Nachhaltige_r Produktion und Konsum“ für uns geplant haben. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Weltretter-Programmes der VHS Hagen in Kooperation mit dem AllerWeltHaus Hagen statt.

Wann? 18.10.2022 von 17:30-20:30 Uhr

Wo? Villa Post (Wehringhauser Str. 38, 58089 Hagen)

Hier geht es zur Anmeldung.

Wenn du mitmachen möchtest, kommen hier alle wichtigen Infos und Regeln für dich:

  1. Bringe 5-10 Teile mit, die du nicht mehr trägst und bei denen du dir sicher bist, dass sie anderen eine Freude machen. Bitte komme direkt zu Beginn, damit wir die Teile sortieren und auslegen können.
  2. Abgeben kannst du gut erhaltene, gewaschene Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen, Accessoires & Schmuck (ausgenommen: Strumpfwaren & Unterwäsche!). WICHTIG: Keine abgetragenen und natürlich keine kaputte Kleidung. Achte darauf, dass die Kleidung frisch und nicht nach Keller riecht, falls du sie dort zuletzt gelagert hast.
  3. Du hast freie Auswahl bei den mitgebrachten Kleidungsstücken – nimm nur so viel mit, wie du wirklich gebrauchen kannst.
  4. Wenn du Kleidungsstücke anprobieren möchtest, kannst du unsere Umkleide nutzen. Außerdem stehen mehrere Spiegel für dich bereit.
  5. Bringe deine eigene Tasche mit, um die eingetauschte Kleidung nach Hause zu transportieren.
  6. Bitte beachte die aktuell geltenden Corona-Regeln. Bringe ggf. eine medizinische Maske mit und halte Abstand zu den anderen Personen.
  7. Achte bei den Tischen und Kleiderstangen auf Ordnung, damit alle eine schöne Kleidertauschparty haben.

Download der Regeln

Falls du noch Fragen hast, melde dich einfach bei uns. Wir behalten uns vor, die Veranstaltung je nach aktueller Corona-Lage kurzfristig abzusagen.

Hier geht es zu den Datenschutzinformationen des BDKJ Hagen e.V. für diese Veranstaltung.

Helfen I Teilen

Helfen beim Katholik*innentag in Stuttgart

Der 102. Katholik*innentag fand am Christi Himmelfahrtswochenende vom 25.-29. Mai 2022 statt. Das große Glaubensfest bestand aus über 1.500 Veranstaltungen, die von großen Konzerten über Podiumsdiskussionen bis hin zu Gebeten und spirituellen Impulsen reichte. Unter dem Motto „Leben I Teilen“ kamen rund 27.000 Menschen zusammen, um sich über ihren Glauben, den Wandel der Kirche und aktuelle politische und kirchenrelevante Themen auszutauschen.

Wir waren mit einer Helfer*innengruppe vor Ort. Als Helfende wird man unterschiedlichen Zentren zugeteilt und unterstützt die Leitungen, Mitwirkenden und Veranstalter*innen vor Ort. Zu den Aufgaben gehören Einlasskontrollen, Absperrungen, Wegweisen, Herrichten der Veranstaltungsräume, Auf- und Abbau von Materialien etc. Wir wurden in diesem Jahr beim Zentrum Familie und Generationen und beim Zentrum Jugend eingesetzt. Dort konnten wir mit anpacken und den Katholik*innentag so auf unsere eigene Art und Weise gestalten. Zwischen unseren Schichten hatten wir Zeit, selbst an Angeboten teilzunehmen, bei unseren Verbänden vorbeizuschauen und das eine oder andere Konzert zu besuchen.

Während unseres Aufenthalts wurden wir vom Erzbistum Paderborn mit der Kamera begleitet, sodass wir einen kleinen Einblick in die Helfendentätigkeit geben konnten. Hier geht es zum Video.
Wenn du noch mehr über unsere Zeit auf dem Katholik*innentag erfahren möchtest, kannst du dir auf unserem Instagramaccount das Story-Highlight oder unser Reel anschauen ☺️

Tschernobyl Zeitzeuginnen

Zum 10. Mal fand vom 26.04. bis 10.05. in Kooperation mit dem BDKJ Stadtverband Hagen und dem IBB Dortmund (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk) Zeitzeuginnengespräche an Schulen in Hagen und Umgebung statt. In 23 Gesprächen/Vorträgen u.a. am Fichte-Gymnasium, der Hildegardisschule, Realschule Halden, Fritz-Steinhoff-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Berufskolleg und Gymnasium Hohenlimburg berichtete Zoja Kovaltschuk eindrucksvoll, wie sie als 25-jährige Krankenschwester die Evakuierung der Patient*innen zuerst aus der 10 km-Zone um den explodierten Reaktor und danach aus der 30km-Zone zur Aufgabe hatte. Von den 16 Krankenwagenfahrer*innen und Schwestern ist sie die einzige, die noch am Leben ist. Ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Kinder macht deutlich, wie Radioaktivität das Leben bestimmt und verändert. 

Luidmila Kutzava, zur Zeit der Reaktorkatastrophe 1 Jahr alt, lebte 400 km vom Reaktor entfernt. Auch ihr Lebensweg und der ihrer Kinder ist von den Folgen der Havarie gekennzeichnet. Jahrelang haben sie hoch belastete Lebensmittel gegessen, weil die Bevölkerung nicht informiert wurde. Die Spätfolgen erläuterte sie an Beispielen aus ihrer jetzigen Tätigkeit als Lehrerin an einem Kolleg.

Etwa 670 Jugendliche hörten aufmerksam zu und stellten viele Fragen. Die beiden Zeitzeuginnen und ihre belarussischen Übersetzerinnen waren dafür sehr dankbar. Ihr Aufenthalt diente auch der Pflege der jahrelangen Kontakte und Völkerverständigung, die nach der Coronapause und der aktuellen politischen Situation nicht hoch genug bewertet werden kann. Viele Schulen hoffen jedenfalls, dass diese Gespräche auch im kommenden Jahr wieder möglich sein werden.