Deeskalations-Training am 3.11.2018

Beleidigungen, Beschimpfungen oder das Erleben von körperlicher Gewalt – all das hat nicht nur in den Medien an Aufmerksamkeit gewonnen, sondern hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Die Hemmschwelle gegen Mitmenschen aktiv zu werden, sie zu beleidigen oder zu bedrohen ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Umso wichtiger ist es gerade im ehrenamtlichen oder beruflichen Kontext auf solche Situationen vorbereitet zu sein. An dieser Stelle sind nicht nur Mitarbeiter der Polizei oder eines Securitydienstes gemeint. Immer da, wo mit Menschen gearbeitet wird, ist Konfliktpotential in der Luft.

Mindset-Training bietet in einem intensiven Tagesseminar die Möglichkeit die eigene Persönlichkeit zu schärfen, deeskalierende Strategien zu erlernen und diese anhand praktischer, lebensnaher Bespiele direkt zu trainieren.

wann? Samstag, 3. November 2018, 9.30 bis 18 Uhr
wo? Jugendetage St. Elisabeth, Scharnhorststr. 27, 58097 Hagen
für wen? Ehrenamtliche aus den Jugendverbänden im Jugendring Hagen und Fachkräfte
Anmeldung bei Hannah Scharlau. Die Teilnahme ist kostenlos dank einer Förderung durch das Bundesprogramm “Demokratie leben!”.

 

Wie sieht ein Mindset Seminar aus?

Kurze, auf den Punkt gebrachte, spannende Theorie wechselt sich mit praktischen Einzel- und Gruppenübungen ab. Durch diesen kurzweiligen Mix entsteht eine lockere Atmosphäre, die aber körperlich und emotional durchaus als intensiv beschrieben werden kann.

Mindset Trainings gehen unter die Haut, wobei der Fokus des Trainings immer auf der Gewaltprävention liegt.

Der Trainer
Raphael Kirsch ist Erzieher, Deeskalationstrainer, Erlebnispädagoge und systemischer Coach. Er arbeitet hauptberuflich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Herdecke und ist seit vielen Jahren freiberuflicher Deeskalationstrainer.

 

Pilgerweg für Klimagerechtigkeit am 19./20. September 2018 in Hagen

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

GEHT DOCH! Unter diesem Motto werden sich vom 9. September bis 9. Dezember 2018 Pilger von Bonn über Berlin nach Katowice (Polen) aufmachen. Dort wird auf der 24. Weltklimakonferenz  über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. Mit dem Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wollen Christen verschiedener Konfessionen auf die Gefährdung der Schöpfung aufmerksam machen und für einen verstärkten Klimaschutz werben.

Der Klimapilgerweg macht am 19./20. September – von Wuppertal kommend – auch in Hagen Station. Von hier geht der Weg weiter über Schwerte, Unna, Soest, Lippstadt, Salzkotten, Paderborn, Bad Driburg, Steinheim und Bad Pyrmont nach Hameln. Neben den Dauerpilgern, die sich oft für einige Wochen auf den Weg machen, können sich für einzelne Etappen oder Teilstrecken auch Tagespilger der Gruppe anschließen.

„Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle.“   
(Papst Franziskus)

Die Tagesetappe von Hagen nach Schwerte beginnt am 20. September um 8.30 Uhr mit einem Morgenimpuls in der evangelischen Kirche Haspe. Über den Kaiser-Friedrich-Turm führt der Pilgerweg zum AllerWeltHaus, wo von 11.15 bis 12 Uhr Halt gemacht wird. Ein Vertreter des Umweltamtes informiert dort über die Schadstoffbelastung in der Hagener Innenstadt. Gegen 12.30 Uhr geht es über den Fleyer Wald, das Lenne- und Ruhrtal weiter nach Schwerte. Zielpunkt ist die evangelische St.-Viktor-Kirche.

Interessierte sind herzlich willkommen sich als Tagespilger oder Dauerpilger der Gruppe anzuschließen. Weitere Informationen unter www.klimapilgern.de oder Klimapilgern 2018 Flyer

 

Wald-Erlebnis-Tag am 15. September

Am Samstag, den 15.09.2018, findet von 11 bis 17 Uhr der Wald-Erlebnis-Tag im Fleyer Wald in 58097 Hagen statt.

Aktionen für Jung und Alt, Wald-Rallye für Kinder, Essen & Trinken, Stockbrot am Lagerfeuer in der Pfadfinder-Jurte, Baumpflanzung, Falkner und Feuerwehr, Jägerschaft und Naturschutz, Klettern und Kunst, Rückepferd und Rettungshunde und vieles mehr – 43 Mitmach-Stände und einige Überraschungen erwarten euch.

Der Wald-Erlebnis-Tag ist eine Veranstaltung von vielen Engagierten aus Hagen für alle Hagener Bürger*innen. Hier könnt ihr erleben wie schön und wertvoll der Hagener Wald ist und viele Akteure rund um den Wald kennenlernen.

Hier gibt es den Übersichtsplan zum herunterladen: Wald-Erlebnis-Tag (pdf 2,7 MB)

Es gibt verschiedene Zugänge in den Wald entlang der Feithstraße: am Polizeipräsidium, an der FernUni und an der Bredelle. Bitte nutzt für eure Anreise zum Fleyer Wald den Bus, das Fahrrad oder eure Füße. Auf alle Besucher*innen, die auf das Auto verzichten wartet eine kleine Überraschung. 🌳😊🌲
Bushaltestellen am Wald: FernUniversität, Hoheleye, Polizeipräsidium

Der Wald-Erlebnis-Tag ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Hagener Bürger*innen erleben ihren Wald“, welches großzügig gefördert wird von der Sparkassenstiftung für Hagen und der Van Eupen Stiftung. Neben dem Wald-Erlebnis-Tag selbst werden noch weitere “kleine” Veranstaltungen zum Thema “Wald” stattfinden. Abschluss des Projektes ist eine Fachtagung am 27.09.2018 um 18 Uhr im Café Halle, zu der alle Beteiligten herzlich eingeladen sind. Anmeldungen nimmt Silke Krüger entgegen.

Zeltlager-Saison startet bald

Noch wenige Wochen dann starten auch in Hagen die Sommerferien. Damit ohne Schule keine Langeweile aufkommt bieten die Mitgliedsgruppen des BDKJ Hagen verschiedene Zeltlager an. Einige freie Plätze gibt es noch! Mehr Informationen und Links zur Anmeldung finden sich auf der Seite “Was geht in Hagen?”. Neben diesen Ferienfreizeiten finden sich auf der Seite www.wasgehtinhagen.de noch viele weitere Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Hagen. Neben der Ferienmaus gibt es zum Beispiel auch Angebote in den Jugendzentren und im Freilichtmuseum.

Damit auch die vielen ehrenamtlichen Gruppenleiter gut geschult sind für die Ferienfreizeiten bietet der BDKJ Hagen am 23. Juni 2018 einen Workshoptag für Gruppenleiter an.

Erinnerungen für die Zukunft – 32 Jahre nach Tschernobyl

Aktionswoche für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima

Am 26. April 2018 jährt sich der Jahrestag der Katastrophe im Atomreaktor von Tschernobyl schon zum 32. Mal. Vielen älteren Menschen bei uns ist noch sehr präsent, wie 1986 auch hier bei uns Sorge und Unsicherheit den Alltag bestimmten. Doch vielen jungen Menschen ist dieses Datum ein unbekanntes Ereignis. Darum lädt der BDKJ Hagen Zeitzeugen aus zu Gesprächen mit jungen Menschen ein. Heute sind die Zeitzeuginnen in Dortmund gelandet. In der nächsten Woche werden sie zehn Schulen in Hagen und Umgebung besuchen.

Ergänzt werden die Zeitzeugengespräche in diesem Jahr mit der Bilderausstellung “Die Welt nach Tschernobyl, 4 Fotografen – 4 Perspektiven”. Die Ausstellung wird am Montag, den 23.04.2018, um 14.00 Uhr in der Hildegardis-Schule eröffnet.

Die Hagener Bevölkerung ist am Mittwoch, den 25.04.2018, eingeladen unter dem Motto „Am Vorabend des Gedenkens“ sich um 18.00 am Hagener Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße zu einem Gedenkmoment zu versammeln. Dabei wird insbesondere der Opfer und verlorenen/beerdigten Orte und Dörfer gedacht. Um 19.30 findet dann im Gemeindehaus St. Elisabeth, Scharnhorststr. 27, ein offener Vortrags- und Gesprächsabend mit den Zeitzeugen für Interessierte statt. Die Aktionswoche wird beendet mit einem Gottesdienst am Sonntag, den 29.4.2018, um 10.00 in der Kirche von St. Elisabeth.

Die Zeitzeugengespräche in den Schulen werden gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben.