Heller denn je

Die Welt braucht eine frohe Botschaft!

Die 63. Aktion Dreikönigssingen findet in Coronazeiten in veränderter Form statt. Die bundesweiten Träger der Aktion Dreikönigssingen, das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) setzen gemeinsam mit den Sternsingern in den bundesweit rund 10.000 Pfarreien auf ein kontaktloses Sternsingen mit alternativen Aktionsformen: Segensbriefe und -pakete werden zugeschickt oder verteilt, digitale Sternsingerbesuche sind möglich, in den Gottesdiensten liegt der Segen bereit. Denn den Verantwortlichen ist klar: Die Welt braucht eine frohe Botschaft, den Segen der Sternsinger, auf den sich zahlreiche Menschen zum Jahreswechsel so sehr freuen. Zugleich brauchen die Mädchen und Jungen in den Ländern der Einen Welt dringend die Unterstützung der Sternsinger. Denn die Folgen der Pandemie werden sie ganz besonders betreffen: ein Mangel an Lebensmittelversorgung, Schulschließungen, eine unzureichende Gesundheitsversorgung, ein Anstieg ausbeuterischer Kinderarbeit. Die Hilfe der Sternsinger für die Kinder in der Einen Welt kommt auch in der Corona-Pandemie in den aktuell rund 1.600 Projekten an. Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ hat im Jahr 2020 insgesamt 37 Projekte speziell zur Bewältigung der Corona-Situation im Umfang von rund 1,87 Mio. Euro bewilligt.

Auf der Sternsinger-Website gibt es weitere Tipps für die Gruppen, wie die Aktion in Coronazeiten organisiert werden kann. Auf der Seite besteht zudem die Möglichkeit, eine Spendenaktion für die eigene Pfarrei anzulegen. und einen digitalen Sternsingerbesuch zu erleben.

NEIN zu Gewalt gegen Frauen

Rund um den 25. November finden in ganz Deutschland Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Aktionen im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen statt. Der Tag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik zurück. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft zu entwickeln, gegen Unrecht einzutreten. Seit 1990 ist der 25. November ein von der UNO offiziell anerkannter Aktions- und Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“.

In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt. Jede vierte Frau erleidet Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner (Bericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2020). Mehr als 80 Prozent der Opfer von Partnerschaftsgewalt in Deutschland sind weiblich. Gewalt an Frauen ist immer noch trauriger Alltag.

In Hagen werden heute, am 25. November 2020 ab 17 Uhr im Rahmen der Aktion „Orange your City“ von „Zonta International“ folgende Gebäude orange beleuchtet sein, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen:
Rathausturm, Theater Hagen, Emil-Schumacher-Museum, VHS Villa Post, Schornstein der Elbershallen, Villa Bechem, Fernuni Hagen (Gebäude der Kultur und Sozialwissenschaften), Stadthalle Hagen, sowie diverse Einzelhändler.

Youth Climate Action Day

Jedes Jahr am Youth Climate Action Day sind junge Menschen weltweit dazu eingeladen, sich mit Aktionen und Veranstaltungen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einzusetzen. Im letzten Jahr fand erstmals ein gemeinsamer Aktionstag in Dortmund mit jungen Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen statt. Dieses Jahr wird es am 05. Dezember von 10-15 Uhr ein digitales Format geben.

Auf dem Programm stehen vielseitige Workshops, beispielsweise zu rassismuskritischen Perspektiven auf die Klimakrise, Utopien und dem „Chat der Welten“, sowie Aktionsformen wie Theater und Upcycling. Zu Gast ist außerdem Jakob Nehls, Aktivist und Autor des Buchs „Ihr habt keinen Plan“. Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle zwischen 14 und 30 Jahren.

Mehr Informationen und Anmeldung unter www.climateactionday.org.

Studie „Junge Deutsche 2021“

Die Studie Junge Deutsche erforscht die Lebens- und Arbeitswelten von 14-39-Jährigen in Deutschland und ist ein Beteiligungsformat, um gemeinsam mit jungen Menschen Zukunft zu gestalten. Die Studie wurde 2010 von dem Jugendforscher Simon Schnetzer gegründet und wird 2020/21 parallel in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Über den Link kommst du zu der Studie, deren Ergebnisse die Abteilung Jugend/Junge Erwachsene im Generalvikariat für die Jugendarbeit des Erzbistums Paderborn auswerten. Diese Studie soll eine Grundlage sein für künftige Strategien, Angebote, Themenschwerpunkte etc. Je nachdem, was du uns mitteilst – egal ob du in der Kirche eine Heimat hast oder nicht viel mit dem Glauben anfangen kannst. Wir möchten deine Stimme hören, um unsere Arbeit darauf aufzubauen.

Deswegen: Teilnehmen und Zukunft gestalten! 🖌️

Hier geht’s zur Studie

Gedenkstättenfahrt

Alle Infos auf einem Blick:

Wann? 16.-18. Oktober 2020, Abfahrt 14 Uhr, Ankunft ca. 17 Uhr
Wohin? KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen
Wer? Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren
Kosten? 15€ pro Person
Übernachtung u. Verpflegung? In der Jugendherberge (DJH Jugendherberge Müden/Örtze)

Bitte meldet euch bis zum 30.09.2020 unter verbindlich an.